In geordneten Bahnen

Am 05. Februar 1949 kam es zu einem förmlichen Treffen in der Linde bei dem der Verein neu gegründet wurde. Schriftführer wurde Ernst Staiger, der auch schon in der Vorkriegszeit dabei war. Gottlob Alber, schon vor dem Krieg seit 1929 Vorstand, übernahm wieder die Regie in der neuen Formation. Insgesamt 48 Mitglieder zählte der Verein bei seiner „Wiedergeburt“, davon waren elf in Folge des Krieges als Flüchtlinge nach Sielmingen gekommen. Am 10. April wurde eine Sammlung veranstaltet, um einen Bass kaufen zu können. Wie der Chronist festhält, wurde „… die Sache unterstützt …“ Der Bass wurde beschafft und Gottlob Alber sorgte als Mitarbeiter der Stadt  Stuttgart, Fahrer eines Müllwagens war er schon vor seiner Einberufung zum Kriegsdienst, dafür, dass Notenständer – soweit reparabel – zum Vereinsinventar kamen. Mit viel Fleiß und Fantasie haben alle aus allem etwas gemacht. Das war der Geist dieser Zeit, nach dem Niedergang. So richtig in die Bahn kam der Verein dann ab 1950, nachdem am 04. Dezember 1949 mit Herrn Zinke ein Dirigent gefunden war. Bis dahin hatte Karl Schweizer das musikalische Schicksal der Musikfreunde in Händen. Frühjahrsunterhaltung, Ausflug, Platzkonzert und Gartenfest wurde wieder zur festen Größe im Ortsgeschehen. Dazu kam stets der Besuch bei Sielminger Vereinen und den Musikvereinen in der Nachbarschaft. Das Jahr schloss mit der Weihnachtsfeier ab, die an zwei Tagen angeboten wurde. Am ersten Tag für die Mitglieder, am zweiten „für die Allgemeinheit“, wie es zu lesen steht. Dabei war jeweils ein Theaterstück im Mittelpunkt.

Wichtig noch: Am 07. November 1951 trat Ewald Ahner das Dirigat an, das er bis 1961 inne hatte.

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