Mitten drin im Wirtschaftswunder

1961 brachte den Dirigentenwechsel zu Alois Nawratil, der zuvor als Vizedirigent tätig war. Als Motiv des Wechsels wird genannt: „… und der Kapelle neuen Aufschwung geben soll“. Denn damit war es nicht gut bestellt. Der Nachwuchs konnte nicht nachhaltig interessiert werden, der Kreis der Aktiven bewegte sich um die zwanzig, der aller Mitglieder lag bei knapp 60, wovon allein 19 Ehrenmitglieder waren. Das Jahr 1964 brachte vom 27. bis 29. Juni das „Erste Sielminger Heimatfest“. In Zusammenarbeit mit der Schule wurde auch in Kinderfest veranstaltet, mit Kinder – Festzug am Montag . Eine Wurst und eine Sinalco, so steht es geschrieben, bekam jedes Kind extra. Den Schluss des Heimatfestes bildete ein Feuerwerk. Alle Vereine waren sowohl an der Organisation, dem Durchführen und der Programmgestaltung aktiv eingebunden.

Die GemDie Kapelle 1959einde Sielmingen investierte in öffentliche Bauten. So wurde auch dem Musikverein ein Vereinszimmer im Emil – Kemmler – Weg bereitgestellt. Danach verbrachten die Musiker in der ehemaligen „Neuapostolische Kirche“ in der Friedrichstrasse die Probenstunden, um ab dem 29. Mai 1987 im Bürgerhaus „Sonne“ Heimstatt zu finden. Seither sind dort Unterrichte (täglich) und Probenabende, regelmäßig montags. Der 40. Jahrestag wurde vom 28. bis 29. Juni 1969 in der Omnibushalle des SSB zünftig begangen. Auch die Partnerkapelle Piesendorf war zugegen und sorgte „… für Tanz auf den Tischen …“. Bei dieser Gelegenheit wurde den Mitgliedern Josef Jüttner die silberne Bundes-Förder – Medaille und Rupert Schlosser die höchst mögliche Auszeichnung übergeben, der Bundes – Ehrenbrief des Verbandes.

Das Thema „Nachwuchs“ zog sich über all die Jahre hin durch das Vereinsleben. Jugendleiter in wechselnder Besetzung brachten keinen anhaltenden Durchbruch. 1970 wechselt der Vorstand. Fortan lenkte Hans Schäfer die Geschicke des Vereines. Alfred Schmid wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. In diesem Jahr gab es erstmals das – sich zum Geheimtipp entwickelnde – „Drei-Linden-Fest“. Wurde damals noch Grillwurst „gereicht“ änderte sich das hin zu besonders zubereitetem Spießbraten, der weithin großen Zuspruch fand. Das Wasserschutzgebiet setzte diesem fast zur Tradition gewordenen Treff für Sielminger, Harthäuser und viele andere ein Ende.

I like very much this iPage Hosting Review because this is based on customer experience. If you need reliable web hosting service check out top list.

Joomla Templates designed by Best Cheap Hosting